Der Begriff Prävention leitet sich vom lateinischen praevenire ab und bedeutet „zuvorkommen“ oder „vorbeugen“. Im Kontext der Kriminologie bezeichnet Kriminalprävention alle Maßnahmen, die darauf abzielen, Straftaten zu verhindern, zu reduzieren oder ihre Folgen zu begrenzen. Wer verstehen will, was Kriminologie untersucht, muss sich daher auch mit der Frage beschäftigen, wie
Kriminalprävention
Raum und (Un-)Sicherheit
Raum und (Un-)Sicherheit stehen in einem Abhängigkeitsverhältnis zueinander. Schon in den 1920er-Jahren zeigten Wissenschaftler der Chicago School, dass Kriminalität räumlich ungleich verteilt ist – unabhängig von den Bewohnern. Räume können somit selbst zu Risikofaktoren werden. Die Theorie der „sozialen Desorganisation“ geht davon aus, dass Räume Kriminalität hervorbringen und diese weitgehend
Videoüberwachung
Videoüberwachung oder CCTV (englisch: Closed Circuit Television = Überwachungskamerasysteme) ist aus der öffentliche Debatte über Kriminalpolitik und Sicherheit im öffentlichen Raum nicht mehr wegzudenken. Dabei ist der Nutzen von Videoüberwachung aus kriminologischer Sicht durchaus fraglich und sehr viel differenzierter zu betrachten, als dies in der öffentliche Debatte häufig geschieht. Die
Lokale Sicherheit
Lokale Sicherheit ist ein zentrales Thema der Stadtsoziologie. Sie betrifft nicht nur die objektive Kriminalitätslage, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl in Quartieren. Vor allem in sozial benachteiligten Stadtteilen sind Unsicherheit und Kontrolle ungleich verteilt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Kriminalitätsfurcht – also die Angst vor (potenzieller) Viktimisierung, die häufig
Stadtsoziologie
Städte sind mehr als nur Ansammlungen von Gebäuden und Straßen. Sie sind komplexe soziale Räume, in denen sich gesellschaftliche Strukturen, Chancen und Ungleichheiten verdichten. Die Stadtsoziologie beschäftigt sich mit dem sozialen Leben in der Stadt, mit den Bedingungen des Zusammenlebens, mit Konflikten, Mobilität, Kontrolle – und mit der Frage, wie



