Medien berichten über Kriminalität, erzeugen Aufmerksamkeit für Risiken und prägen Vorstellungen von Sicherheit und Gefahr. Gleichzeitig können sie Vorurteile verstärken, Ängste schüren oder verzerrte Bilder gesellschaftlicher Wirklichkeit vermitteln. Die Fähigkeit, Medieninhalte kritisch einzuordnen und zu bewerten, wird deshalb zu einer wichtigen Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe. Medienkompetenz bedeutet nicht nur den technischen
Kriminalprävention
Collective Efficacy Theory (Sampson)
Collective Efficacy (dt.: kollektive Handlungsfähigkeit) bezeichnet die Fähigkeit einer Nachbarschaft, gemeinsame Normen durchzusetzen und informelle soziale Kontrolle auszuüben. Die Theorie wurde von Robert J. Sampson, Stephen W. Raudenbush und Felton Earls entwickelt und gilt heute als eine der wichtigsten Weiterentwicklungen der klassischen Theorie der Sozialen Desorganisation. Merkzettel Collective Efficacy Theory
Situational Crime Prevention (Clarke)
Die Situational Crime Prevention (situative Kriminalprävention) ist ein kriminalpräventiver Ansatz, der darauf abzielt, Kriminalität durch Veränderungen konkreter Situationen zu reduzieren. Anstatt sich primär auf die Ursachen kriminellen Verhaltens zu konzentrieren, versucht dieser Ansatz, Tatgelegenheiten zu verringern oder Straftaten weniger attraktiv zu machen. Die theoretischen Grundlagen der Situational Crime Prevention liegen
David Garland – The Culture of Control: Crime and Social Order in Contemporary Society (2001)
The Culture of Control: Crime and Social Order in Contemporary Society (2001) ist eines der zentralen Werke der kritischen Kriminologie der Gegenwart. Der britische Soziologe David Garland analysiert darin den grundlegenden Wandel westlicher Straf- und Sicherheitspolitik seit den 1970er-Jahren. Seine zentrale These: Wir leben in einer Kultur der Kontrolle, die
Viktimologie
Viktimologie: Opfer, Viktimisierung und Opferschutz Die Viktimologie ist ein Teilbereich der Kriminologie, der sich mit Opfern von Straftaten, Prozessen der Opferwerdung sowie gesellschaftlichen Reaktionen auf Kriminalitätsopfer beschäftigt. Während sich die klassische Kriminologie lange Zeit vor allem auf Tat und Täterschaft konzentrierte, rückte das Opfer erst nach dem Zweiten Weltkrieg stärker
Polizeiliche Kriminalprävention
Der Begriff Prävention leitet sich vom lateinischen praevenire ab und bedeutet „zuvorkommen“ oder „vorbeugen“. Im Kontext der Kriminologie bezeichnet Kriminalprävention alle Maßnahmen, die darauf abzielen, Straftaten zu verhindern, zu reduzieren oder ihre Folgen zu begrenzen. Wer verstehen will, was Kriminologie untersucht, muss sich daher auch mit der Frage beschäftigen, wie