Kriminalität ist nicht geschlechtsneutral. In nahezu allen Ländern und über lange historische Zeiträume hinweg zeigen sich deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen in Bezug auf Täterschaft, Viktimisierung und gesellschaftliche Reaktionen auf Kriminalität. Während Männer einen überwiegenden Teil der registrierten Straftäter stellen – insbesondere bei Gewalt- und Eigentumsdelikten –, sind Frauen
Partnerschaftsgewalt
‚Malen nach Zahlen‘ oder: die suggestive Kraft grafischer Darstellungen statistischer Ergebnisse [Update 26.11.19]
2 x 3 macht 4 Widdewiddewitt und Drei macht Neune! Wir machen uns die Welt Widdewidde wie sie uns gefällt Pippi Langstrumpf Das Bundeskriminalamt veröffentlicht seit 2016 eine jährliche Sonderauswertung zur Partnerschaftsgewalt auf Basis der Polizeilichen Kriminalstatistik (alle hier zitierten Berichte sind auf der Seite des BKA verfügbar). Die zentrale
BKA legt Bericht zu Partnerschaftsgewalt vor
Das Bundeskriminalamt hat einen Bericht zur kriminalistischen Auswertung zur Partnerschaftsgewalt für das Berichtsjahr 2017 vorgelegt. Auf Basis der Daten der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) ergibt sich für 2017 ein Anstieg auf 138.893 Opfer (im Vergleich zu 133.080 Opfern im Vorjahr). Dieser Anstieg ist allerdings einer um folgende Delikte erweiterten Betrachtung geschuldet: Nötigung,
Feministische Kriminalitätstheorien
Feministische Kriminologie Feministische Kriminologie bezeichnet eine kriminologische Perspektive, die Kriminalität, Viktimisierung und Strafverfolgung als geschlechtlich geprägt analysiert. Eine einheitliche feministische Kriminalitätstheorie existiert nicht. Treffender ist es daher, von feministischer Kriminologie zu sprechen: einer kriminologischen Perspektive, die untersucht, wie Geschlecht und Geschlechterrollen Kriminalität, Viktimisierung und die Reaktionen sozialer Kontrollinstanzen prägen. Feministische
