Einleitung Der Begriff Racial Profiling bezeichnet polizeiliche Maßnahmen, bei denen Personen aufgrund äußerer Merkmale wie Hautfarbe, vermeintlicher ethnischer Herkunft, Religion oder Sprache kontrolliert werden, ohne dass ein konkreter Verdacht gegen die betroffene Person besteht. Häufig wird in diesem Zusammenhang auch von Ethnic Profiling gesprochen. Der Hintergrund solcher Praktiken liegt häufig
Polizei
Kriminologie
Die Kriminologie ist die wissenschaftliche Untersuchung von Kriminalität, ihren Ursachen, Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Reaktionen. Sie fragt danach, warum Menschen Straftaten begehen, wie Kriminalität statistisch erfasst wird, welche sozialen Bedingungen Delinquenz begünstigen und wie Polizei, Justiz und Gesellschaft auf Kriminalität reagieren. Als interdisziplinäres Fach verbindet die Kriminologie Erkenntnisse aus Soziologie, Psychologie,
Lokale Sicherheit
Lokale Sicherheit ist ein zentrales Thema der Stadtsoziologie. Sie betrifft nicht nur die objektive Kriminalitätslage, sondern auch das subjektive Sicherheitsgefühl in Quartieren. Vor allem in sozial benachteiligten Stadtteilen sind Unsicherheit und Kontrolle ungleich verteilt. Eine zentrale Rolle spielt dabei die Kriminalitätsfurcht – also die Angst vor (potenzieller) Viktimisierung, die häufig
Segregation
Was ist Segregation? Segregation (von segregieren: trennen, abspalten, absondern) bezeichnet in der Stadtsoziologie den Prozess der Abspaltung geographischer Räume nach sozialen, demographischen oder auch kulturell/ ethnischen Kriterien. Farwick (2012: 381) definiert Segregation als „Prozesse der räumlichen Differenzierung, Sortierung und Separierung“ (dynamische Betrachtung) oder auch als „das Muster einer disparitären Verteilung
Stadtsoziologie
Städte sind mehr als nur Ansammlungen von Gebäuden und Straßen. Sie sind komplexe soziale Räume, in denen sich gesellschaftliche Strukturen, Chancen und Ungleichheiten verdichten. Die Stadtsoziologie beschäftigt sich mit dem sozialen Leben in der Stadt, mit den Bedingungen des Zusammenlebens, mit Konflikten, Mobilität, Kontrolle – und mit der Frage, wie
Exklusion
Soziale Exklusion beschreibt Prozesse der Ausgrenzung von Individuen oder Gruppen aus zentralen Bereichen gesellschaftlicher Teilhabe. Sie kann ökonomische, kulturelle, politische und soziale Dimensionen annehmen und betrifft etwa Zugang zu Bildung, Arbeit, Wohnraum oder sozialer Anerkennung innerhalb der gesellschaftlichen Sozialstruktur. In modernen Gesellschaften ist soziale Teilhabe ein zentrales Prinzip – Exklusion




