Computerspiele gehören zu den bedeutendsten Medienformen der Gegenwart. Millionen Menschen verbringen täglich Zeit in virtuellen Welten, lösen Rätsel, kämpfen gegen Gegner, bauen Städte auf oder übernehmen die Rolle von Polizisten, Verbrechern, Soldaten oder Detektiven. Kaum ein anderes Medium verbindet Erzählung, Interaktion und audiovisuelle Inszenierung in vergleichbarer Weise. Seit ihren Anfängen
soziale Kontrolle
Auditive Kriminologie
Musik spielt im Leben der meisten Menschen eine zentrale Rolle – in der Wissenschaft jedoch bleibt sie oft randständig. Besonders in der Kriminologie fristet sie ein Schattendasein, obwohl sie ein ausdrucksstarkes Medium sozialer Erfahrung, kultureller Aushandlung und politischer Artikulation darstellt. Im Alltag begleitet Musik viele von uns beinahe ununterbrochen: vom
ACAB (1312): Zwischen Polizeikritik, Protestkultur und Popsymbol
Kaum eine Parole hat die öffentliche Wahrnehmung der Polizei so nachhaltig geprägt wie die vier Buchstaben ACAB. Das Kürzel steht für All Cops Are Bastards und begegnet heute auf Hauswänden, Aufklebern, Fußballfan-Utensilien, T-Shirts, Raptexten und in sozialen Netzwerken.
CSI, Kriminaltechnik und die Sehnsucht nach Gewissheit
Wenn Kriminaltechniker in Fernsehserien innerhalb weniger Stunden DNA-Spuren auswerten, Fingerabdrücke identifizieren und Täter zweifelsfrei überführen, entsteht leicht der Eindruck, moderne Kriminalität lasse sich vor allem durch wissenschaftliche Verfahren aufklären. Kaum eine Fernsehserie hat dieses Bild so stark geprägt wie CSI: Crime Scene Investigation. Seit ihrem Start im Jahr 2000 erreichte
Was ist Medienkriminologie?
Kriminalität gehört zu den Themen, die in modernen Gesellschaften besonders viel Aufmerksamkeit erhalten. Straftaten werden in Nachrichtensendungen berichtet, in Filmen und Serien inszeniert, in Podcasts diskutiert, in Musik verarbeitet und in sozialen Netzwerken kommentiert. Gleichzeitig haben die meisten Menschen nur selten unmittelbare Erfahrungen mit schweren Straftaten, Gerichtsverfahren oder dem Strafvollzug.
Prävention und Medienkompetenz
Medien berichten über Kriminalität, erzeugen Aufmerksamkeit für Risiken und prägen Vorstellungen von Sicherheit und Gefahr. Gleichzeitig können sie Vorurteile verstärken, Ängste schüren oder verzerrte Bilder gesellschaftlicher Wirklichkeit vermitteln. Die Fähigkeit, Medieninhalte kritisch einzuordnen und zu bewerten, wird deshalb zu einer wichtigen Voraussetzung gesellschaftlicher Teilhabe. Medienkompetenz bedeutet nicht nur den technischen



