The Illusion of Free Markets (2011) ist ein zentrales Werk der kritischen Rechts- und Kriminalpolitikforschung. Der Rechtswissenschaftler und politische Theoretiker Bernard E. Harcourt zeigt darin, wie die Vorstellung eines „freien Marktes“ ideologisch konstruiert wird – und wie eng diese neoliberale Ordnung mit einem repressiven Strafsystem verbunden ist. Harcourt entlarvt das
soziale Kontrolle
Thomas Mathiesen – The Politics of Abolition (1974)
The Politics of Abolition (1974) von Thomas Mathiesen zählt zu den einflussreichsten Werken des strafrechtlichen Abolitionismus und der Kritischen Kriminologie. In radikaler Abkehr von traditionellen Strafrechtstheorien fordert Mathiesen nicht weniger als die Abschaffung des Gefängnisses – nicht zugunsten alternativer Strafformen, sondern im Sinne einer grundlegenden Infragestellung der gesamten Strafjustiz. Dabei
Stuart Hall et al. – Policing the Crisis: Mugging, the State and Law and Order (1978)
Mit Policing the Crisis: Mugging, the State and Law and Order (1978) legten Stuart Hall und seine Ko-Autoren ein bahnbrechendes Werk der Kritischen Kriminologie und Cultural Studies vor. In der Untersuchung des „Mugging“-Diskurses im Großbritannien der 1970er-Jahre zeigen sie eindrucksvoll, wie Kriminalität als gesellschaftliches Konstrukt fungiert – politisch produziert, medial
Stanley Cohen – Visions of Social Control (1985)
Mit seinem Werk Visions of Social Control: Crime, Punishment and Classification (1985) liefert Stanley Cohen eine tiefgreifende Analyse der Transformationen sozialer Kontrolle im späten 20. Jahrhundert. Während Folk Devils and Moral Panics (1972) vor allem mediale Diskurse und moralische Reaktionen auf Devianz untersucht, richtet Visions of Social Control den Blick
John Irwin – The Felon (1970)
Mit seinem Werk The Felon (1970) liefert der amerikanische Soziologe John Irwin eine der prägendsten Analysen zur Lebensrealität entlassener Straftäter. Als ehemaliger Gefängnisinsasse und späterer Soziologe verbindet Irwin persönliche Erfahrungen mit wissenschaftlicher Analyse. Sein zentrales Anliegen: die Rekonstruktion der sozialen Prozesse, durch die ehemals Inhaftierte auch nach der Haft als
Aaron Cicourel – The Social Organization of Juvenile Justice (1968)
Mit seinem Werk The Social Organization of Juvenile Justice (1968) legte Aaron V. Cicourel eine bahnbrechende Studie vor, die die soziale Konstruktion von Jugendkriminalität im institutionellen Alltag offenlegt. In der Tradition der Ethnomethodologie und des symbolischen Interaktionismus zeigt Cicourel, dass Jugenddelinquenz nicht objektiv gegeben ist, sondern in institutionellen Deutungsprozessen entsteht



