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soziale Ungleichheit

Karl Marx, 1875

Marxistische Kriminalitätstheorien

Marxistische Kriminalitätstheorien Die marxistischen Kriminalitätstheorien basieren auf zentralen Annahmen des Marxismus, gehen jedoch nicht immer unmittelbar auf den Gesellschaftstheoretiker Karl Marx selbst zurück. Vielmehr wurden seine gesellschaftstheoretischen Überlegungen im 20. Jahrhundert von Vertreter:innen der kritischen und neomarxistischen Kriminologie weiterentwickelt. Ausgangspunkt ist die marxistische Analyse kapitalistischer Gesellschaften als Klassengesellschaften. Marx unterscheidet

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leerer Gerichtssaal als Symbolbild für konflikttheoretische Kriminalitätstheorien

Konflikttheorien der Kriminologie (herrschafts- und gesellschaftskritische Ansätze)

Was erklären herrschaftskritische und gesellschaftskritische Kriminalitätstheorien? Herrschaftskritische und gesellschaftskritische Kriminalitätstheorien verstehen Kriminalität nicht als individuelles Fehlverhalten, sondern als Ergebnis sozialer Machtverhältnisse und gesellschaftlicher Konflikte. In der kriminologischen Literatur werden diese Ansätze meist unter dem Begriff Konflikttheorien zusammengefasst und bilden eine zentrale Perspektive innerhalb der Kriminalitätstheorien. Zentrale theoretische Fundierungen dieser Perspektive

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Nach Mertons Anomietheorie kann Kriminalität die Folge unerreichter (wirtschaftlicher) Ziele sein

Anomietheorie (Merton)

Grundgedanke der Anomietheorie nach Robert K. Merton ist, dass die meisten Menschen nach kulturell anerkannten Zielen streben. Ein Zustand der Anomie entsteht demnach, wenn der Zugang zu diesen Zielen für ganze Gruppen oder Individuen versperrt bleibt. Die Folge ist abweichendes Verhalten, das durch Rebellion, Rückzug, Ritualismus, Innovation und/oder Konformität gekennzeichnet

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Druckanzeiger als Symbolbild für Drucktheorien (engl. strain) oder Anomietheorien

Anomie-/ Druck-Theorien

Anomietheorien beschäftigen sich mit der Frage, warum in bestimmten Gesellschaften oder historischen Epochen Normbrüche deutlicher auftreten als in anderen. Im Augenmerk der Betrachtung steht die Verknüpfung von Kriminalität mit der Sozialstruktur der Gesellschaft. Kriminalität entsteht gemäß der Anomietheorien insbesondere als Folge des Drucks, der von der Ungleichverteilung der sozio-ökonomischen Ressourcen

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Detailansicht von Kriminologiebüchern zur Erklärung kriminologischer Kriminalitätstheorien

Kriminalitätstheorien

Was sind Kriminalitätstheorien? Die Seite bietet einen Überblick über zentrale Erklärungsansätze der Kriminologie – von Anomie und sozialer Desorganisation bis zu Labeling, Kontrolle und Rational Choice. Kriminalitätstheorien – also Theorien zur Erklärung von Kriminalität – erklären, warum Menschen kriminell werden, warum manche Menschen nicht kriminell werden und wie Gesellschaften Devianz

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Maskenartige Gesichter als Darstellung sozialer Rollen und Identität

Soziale Rollen und Rollenkonflikte

Was sind „soziale Rollen“? Soziale Rollen sind Erwartungen, Normen und typische Verhaltensweisen, die an eine bestimmte Position innerhalb einer Gruppe oder Gesellschaft geknüpft sind. Soziale Rollen sind ein zentraler Begriff der Soziologie. Soziale Rollen wirken wie ein soziales Skript: Sie geben Orientierung, wie man sich in unterschiedlichen Situationen verhalten soll

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Über SozTheo

SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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