Émile Durkheims Studie Der Selbstmord (1897) gehört zu den wichtigsten empirischen Werken der Soziologie. Es untersucht, wie gesellschaftliche Faktoren individuelle Handlungen, speziell Suizid, beeinflussen. Durkheim zeigt auf, dass Selbstmord nicht nur ein individuelles, sondern vor allem ein soziales Phänomen ist. Dieses sehr frühe soziologische Werk (1897) unterstreicht nicht nur den
soziale Ungleichheit
Émile Durkheim – Über soziale Arbeitsteilung: Studie über die Organisation höherer Gesellschaften (1893)
Émile Durkheim (1858–1917) gilt als einer der Begründer der modernen Soziologie. In seinem Werk Über soziale Arbeitsteilung (De la division du travail social, 1893) untersucht er die Frage, wie soziale Ordnung und Kohäsion in komplexen Gesellschaften aufrechterhalten werden. Die zentrale These lautet: Während traditionelle Gesellschaften durch mechanische Solidarität zusammengehalten werden,
Émile Durkheim – Drei Schlüsselwerke der Soziologie
Émile Durkheim (1858–1917) gehört zu den wichtigsten Begründern der Soziologie als eigenständige Wissenschaft. Mit seinen drei zentralen Werken: Über soziale Arbeitsteilung (1893) (Originaltitel: De la division du travail social), Die Regeln der soziologischen Methode (1895) (Originaltitel: Les règles de la méthode sociologique) und Der Selbstmord (1897) (Originaltitel: Le Suicide) legte
Pierre Bourdieu – Die feinen Unterschiede (1979)
Pierre Bourdieus Die feinen Unterschiede (La Distinction, 1979, dt. 1982) gehört zu den einflussreichsten soziologischen Werken des 20. Jahrhunderts. Seine Theorie der sozialen Ungleichheit prägt bis heute die Soziologie, insbesondere die Analyse sozialer Klassen, sozialer Mobilität und der Reproduktion von Machtverhältnissen. Dem Buch und seinen Konzepten liegt eine umfassende empirische
Subkulturtheorie (Cohen)
Die Subkulturtheorie von Albert K. Cohen erklärt Jugenddelinquenz als kollektive Reaktion auf soziale Statusprobleme und die daraus entstehende Statusfrustration. Cohen geht davon aus, dass sich Jugendliche – insbesondere Jungen aus benachteiligten sozialen Milieus – zu sogenannten delinquenten Subkulturen zusammenschließen, in denen eigene Wert- und Normsysteme entstehen. Innerhalb dieser Gruppen können Verhaltensweisen
Marxistische Kriminalitätstheorien
Marxistische Kriminalitätstheorien Die marxistischen Kriminalitätstheorien basieren auf zentralen Annahmen des Marxismus, gehen jedoch nicht immer unmittelbar auf den Gesellschaftstheoretiker Karl Marx selbst zurück. Vielmehr wurden seine gesellschaftstheoretischen Überlegungen im 20. Jahrhundert von Vertreter:innen der kritischen und neomarxistischen Kriminologie weiterentwickelt. Ausgangspunkt ist die marxistische Analyse kapitalistischer Gesellschaften als Klassengesellschaften. Marx unterscheidet



