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Sie befinden sich hier: Home / Archiv für Symbolischer Interaktionismus

Symbolischer Interaktionismus

Netzwerkstruktur als Symbol für Geflecht der soziologischen theoretischen Grundpositionen

Soziologische Theorien – Eine systematische Landkarte zentraler Paradigmen

Soziologische Theorien unterscheiden sich nicht primär durch ihre Themen, sondern durch ihre Antworten auf grundlegende Probleme sozialer Ordnung. Sie fragen auf unterschiedliche Weise, wie Gesellschaft möglich ist, wie Stabilität entsteht, wie Macht wirkt – und welche Rolle Individuen dabei spielen. Im Zentrum stehen dabei wiederkehrende Spannungsachsen: Struktur vs. Handlung –

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Ein Apfel als Symbolbild für Jack Katz' Seductions of Crime

Seductions of Crime (Katz)

Die zentrale These von Seductions of Crime des US-Soziologen Jack Katz lautet, dass situationsspezifische emotionale und sinnliche Eindrücke bei der Begehung von Straftaten eine große Rolle spielen. Es handelt sich nicht um ein komplettes Theoriegebäude, vielmehr werden jene sinnlichen Erfahrungen und Gefühlszustände des Täters herausgearbeitet, die bei verschiedenen Formen von

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Urbaner Skateboarder als Symbol für Risiko, Subkultur und Grenzerfahrung – Illustration kultur- und emotionsorientierter Kriminalitätstheorien

Kultur/ Emotion/ Situation

Kultur-, emotions- und situationsorientierte Kriminalitätstheorien Kultur-, emotions- und situationsorientierte Kriminalitätstheorien erklären abweichendes Verhalten nicht allein durch soziale Benachteiligung oder individuelle Pathologie, sondern rücken kulturelle Bedeutungen, emotionale Erfahrungen und konkrete Handlungssituationen in den Mittelpunkt. Kriminalität erscheint in diesen Ansätzen als soziales Handeln im Sinne Max Webers – sinnhaft auf andere Akteure

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Ein Skateboard als Symbol für Matzas Theorie der Delinquency and Drift

Delinquency and Drift (Matza)

David Matzas Werk Delinquency and Drift (1964) gehört zu den einflussreichsten Beiträgen der Kriminologie zur Erklärung jugendlicher Delinquenz. Matza wendet sich darin sowohl gegen die positive Kriminologie – etwa Lombrosos anthropologische Kriminalitätstheorie – als auch gegen die in den 1950er und 1960er Jahren dominierenden Subkulturtheorien und die Theorie der differentiellen

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Medienberichterstattung über Kriminalität als Beispiel für gesellschaftliche Kriminalitätsdiskurse.

Sozialkonstruktivistische Kriminalitätstheorie (Hess & Scheerer)

Die sozialkonstruktivistische Kriminalitätstheorie von Henner Hess und Sebastian Scheerer versteht Kriminalität als ein gesellschaftlich konstruiertes Phänomen. Straftaten entstehen demnach nicht allein durch individuelle Motive oder soziale Ursachen. Entscheidend ist vielmehr ein Zusammenspiel aus makrosoziologischen gesellschaftlichen Rahmenbedingungen, individuellen Handlungssituationen auf der Mikro-Ebene sowie gesellschaftlichen Zuschreibungsprozessen, durch die bestimmte Handlungen überhaupt erst

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Nachruf Fritz Sack

Radikaler Labelling-Ansatz (Sack)

Der Soziologe Fritz Sack entwickelte Anfang der 1970er Jahre eine besonders radikale Variante der Labelling-Theorie, die häufig als radikaler Labeling-Ansatz bezeichnet wird. Nach Sack ist Kriminalität nicht primär das Resultat individueller Eigenschaften oder sozialer Ursachen, sondern entsteht vor allem durch gesellschaftliche Zuschreibungsprozesse. Kriminalität ist demnach kein objektives Merkmal bestimmter Handlungen,

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Über SozTheo

SozTheo ist eine Informations- und Ressourcensammlung, die sich an alle an Soziologie und Kriminologie interessierten Leserinnen und Leser richtet.

SozTheo wurde als private Seite von Prof. Dr. Christian Wickert, Dozent für die Fächer Soziologie und Kriminologie an der Hochschule für Polizei und öffentliche Verwaltung Nordrhein-Westfalen, erstellt. Die hier verfügbaren Beiträge und verlinkten Artikel spiegeln nicht die offizielle Meinung, Haltung oder Lehrpläne der HSPV NRW wider.

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