Feministische Kriminologie Feministische Kriminologie bezeichnet eine kriminologische Perspektive, die Kriminalität, Viktimisierung und Strafverfolgung als geschlechtlich geprägt analysiert. Eine einheitliche feministische Kriminalitätstheorie existiert nicht. Treffender ist es daher, von feministischer Kriminologie zu sprechen: einer kriminologischen Perspektive, die untersucht, wie Geschlecht und Geschlechterrollen Kriminalität, Viktimisierung und die Reaktionen sozialer Kontrollinstanzen prägen. Feministische
soziale Kontrolle
Konflikttheorien der Kriminologie (herrschafts- und gesellschaftskritische Ansätze)
Was erklären herrschaftskritische und gesellschaftskritische Kriminalitätstheorien? Herrschaftskritische und gesellschaftskritische Kriminalitätstheorien verstehen Kriminalität nicht als individuelles Fehlverhalten, sondern als Ergebnis sozialer Machtverhältnisse und gesellschaftlicher Konflikte. In der kriminologischen Literatur werden diese Ansätze meist unter dem Begriff Konflikttheorien zusammengefasst und bilden eine zentrale Perspektive innerhalb der Kriminalitätstheorien. Zentrale theoretische Fundierungen dieser Perspektive
Kriminalitätstheorien
Was sind Kriminalitätstheorien? Die Seite bietet einen Überblick über zentrale Erklärungsansätze der Kriminologie – von Anomie und sozialer Desorganisation bis zu Labeling, Kontrolle und Rational Choice. Kriminalitätstheorien – also Theorien zur Erklärung von Kriminalität – erklären, warum Menschen kriminell werden, warum manche Menschen nicht kriminell werden und wie Gesellschaften Devianz
Instanzenforschung/ Kritische Kriminologie
Kritische Kriminologie Die Kritische Kriminologie bezeichnet eine Richtung der Kriminologie, die Kriminalität im Zusammenhang mit Macht, sozialer Ungleichheit und gesellschaftlicher Kontrolle untersucht. Im Unterschied zu traditionellen, ätiologischen Ansätzen richtet sie den Blick weniger auf individuelle Täterursachen als auf Prozesse der Kriminalisierung, institutionelle Selektionsmechanismen und die ungleiche Verteilung von Aufmerksamkeit, Kontrolle
Kriminologie
Die Kriminologie ist die wissenschaftliche Untersuchung von Kriminalität, ihren Ursachen, Erscheinungsformen und gesellschaftlichen Reaktionen. Sie fragt danach, warum Menschen Straftaten begehen, wie Kriminalität statistisch erfasst wird, welche sozialen Bedingungen Delinquenz begünstigen und wie Polizei, Justiz und Gesellschaft auf Kriminalität reagieren. Als interdisziplinäres Fach verbindet die Kriminologie Erkenntnisse aus Soziologie, Psychologie,
Soziale Rollen und Rollenkonflikte
Was sind „soziale Rollen“? Soziale Rollen sind Erwartungen, Normen und typische Verhaltensweisen, die an eine bestimmte Position innerhalb einer Gruppe oder Gesellschaft geknüpft sind. Soziale Rollen sind ein zentraler Begriff der Soziologie. Soziale Rollen wirken wie ein soziales Skript: Sie geben Orientierung, wie man sich in unterschiedlichen Situationen verhalten soll

