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Code of Silence

Kurzdefinition

Der Code of Silence ist eine informelle Regel, nach der Gruppenmitglieder gegenüber Außenstehenden – insbesondere Polizei oder Justiz – keine Informationen preisgeben.

Ausführliche Erklärung

Der Code of Silence (dt. etwa: „Schweigekodex“) bezeichnet das ungeschriebene Gebot, keine Aussagen gegenüber Behörden zu machen – selbst dann nicht, wenn man Zeuge oder Opfer eines Fehlverhaltens ist. Er kommt in vielen sozialen Milieus vor, u. a. in:

  • kriminellen Gruppen (z. B. Gangs, Drogenmilieu)

  • Gefängnissen (Inmate Code)

  • der Polizei (Blue Wall of Silence / Corpsgeist)

  • religiösen oder geschlossenen Gemeinschaften

Der Code of Silence basiert auf Loyalität, Misstrauen gegenüber dem Staat und Angst vor Repression oder Stigmatisierung. Er schützt interne Strukturen, kann aber auch dazu führen, dass Gewalt, Korruption oder Straftaten systematisch verschwiegen oder gedeckt werden.

In der Polizeiforschung wird der Code of Silence z. B. mit fehlender Fehlerkultur, Korpsmentalität oder dem Schutz vor Sanktionen erklärt. In kriminologischer Perspektive zeigt er auf, wie informelle Normen über rechtsstaatliche Prinzipien gestellt werden können.

Theoriebezug

  • Prison Studies – Inmate Code

  • Police Studies – Cop Culture, Blue Wall of Silence

  • Subkulturtheorien – Loyalität und Gruppenidentität

  • Kritische Kriminologie – institutionelle Machtmechanismen

Verwandte Begriffe

  • 31er
  • Devianz
  • Polizeikultur
  • Stigmatisierung

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Über SozTheo

Prof. Dr. Christian Wickert

Prof. Dr. Christian Wickert
Soziologe & Kriminologe an der HSPV NRW. Betreiber von SozTheo.de und SozTheo.com. Verfasser dieses Beitrags.

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