Die Struktur des sozialen Handelns (Originaltitel: The Structure of Social Action) ist das erste Hauptwerk des amerikanischen Soziologen Talcott Parsons und erschien 1937. Es gilt als theoretisches Fundament seines späteren strukturfunktionalistischen Ansatzes. Mit diesem Buch versuchte Parsons, eine theoretische Synthese zu schaffen, die sowohl europäische Klassiker als auch moderne gesellschaftliche
Strukturfunktionalismus
Ralf Dahrendorf – Homo Sociologicus (1977)
Mit Homo Sociologicus. Ein Versuch zur Geschichte, Bedeutung und Kritik der Kategorie der sozialen Rolle veröffentlichte Ralf Dahrendorf 1977 einen prägnanten, bis heute viel diskutierten Beitrag zur Rollentheorie. Das ursprünglich bereits 1958 erschienene Essay wurde in überarbeiteter Form zu einem Klassiker der Soziologie, der nicht nur den Rollenkonzepten seiner Zeit
Soziologische Theorien
Soziologische Theorien versuchen, die grundlegenden Fragen sozialer Ordnung zu beantworten: Wie entsteht Gesellschaft? Wie stabilisieren sich Normen? Wie verändern sich Machtverhältnisse? Und wie verhalten sich Individuum und Struktur zueinander? Seit dem 19. Jahrhundert haben sich unterschiedliche theoretische Paradigmen herausgebildet. Sie unterscheiden sich nicht nur historisch, sondern vor allem in ihren
Talcott Parsons – The Social System (1951)
Talcott Parsons’ Werk The Social System (1951) zählt zu den Schlüsselwerken der Soziologie. In seinem theoretischen Hauptwerk entwickelt Parsons das AGIL-Schema – ein universelles Modell zur Analyse sozialer Systeme, das bis heute in Soziologie, Organisationsforschung und Systemtheorie verwendet wird. Der Beitrag erläutert die Grundlagen, die Struktur des sozialen Handelns und
Institutionelle Anomietheorie (IAT) (Messner & Rosenfeld)
Nach der Institutionellen Anomietheorie (IAT) ist Kriminalität eine indirekte Folge der Dominanz der Wirtschaft über andere gesellschaftliche Teilbereiche. Wird eine Gesellschaft vornehmlich von wirtschaftlichen Interessen geprägt, durchdringt die Wirtschaftslogik andere gesellschaftliche Institutionen und Teilbereiche (wie z.B. den Bildungsbereich). Ein utilitaristisch geprägtes Verhalten der Gesellschaftsmitglieder, eine Abnahme der sozialen Kontrolle und

