Die Crime Pattern Theory ist eine zentrale Theorie der Environmental Criminology und erklärt, warum sich Kriminalität in bestimmten räumlichen Mustern konzentriert. Die von Paul J. Brantingham und Patricia L. Brantingham entwickelte Theorie geht davon aus, dass Straftaten nicht zufällig über den Raum verteilt sind, sondern eng mit der räumlichen Organisation
Kriminalitätstheorien
Situational Crime Prevention (Clarke)
Die Situational Crime Prevention (situative Kriminalprävention) ist ein kriminalpräventiver Ansatz, der darauf abzielt, Kriminalität durch Veränderungen konkreter Situationen zu reduzieren. Anstatt sich primär auf die Ursachen kriminellen Verhaltens zu konzentrieren, versucht dieser Ansatz, Tatgelegenheiten zu verringern oder Straftaten weniger attraktiv zu machen. Die theoretischen Grundlagen der Situational Crime Prevention liegen
Situational Action Theory (SAT) (Wikström)
Die Situational Action Theory (SAT) des schwedischen Kriminologen Per-Olof H. Wikström erklärt kriminelles Verhalten als Ergebnis eines Entscheidungsprozesses in konkreten sozialen Situationen. Kriminalität entsteht demnach, wenn Personen mit einer bestimmten kriminellen Neigung in Situationen geraten, in denen Regelverletzungen als mögliche Handlungsoption wahrgenommen werden. Im Zentrum der Theorie steht der sogenannte
Donald Trump als Lehrbuchbeispiel marxistischer Kriminalitätstheorien? Eine kriminologische Analyse
Kriminologische Theorien wirken oft abstrakt. Besonders marxistische Kriminalitätstheorien mit Begriffen wie „Klassencharakter des Rechts“ oder „selektive Strafverfolgung“ erscheinen vielen Studierenden zunächst wie theoretische Konstruktionen aus Lehrbüchern. Doch gelegentlich entstehen politische Situationen, die solche Konzepte auf überraschend anschauliche Weise illustrieren. Die zweite Präsidentschaft von Donald Trump bietet ein Beispiel dafür. Mehrere
Narrative Criminology
Die Narrative Criminology ist ein vergleichsweise junger kriminologischer Zugang, der sich mit den Geschichten über Kriminalität befasst: Geschichten, die Menschen sich selbst und anderen erzählen, um ihr (abweichendes) Verhalten zu erklären, zu rechtfertigen oder überhaupt erst zu ermöglichen. Im Zentrum steht dabei nicht die objektive Tat, sondern ihre subjektive (Be-)Deutung.
Kulturkonflikttheorie (Sellin)
Die Kulturkonflikttheorie (Culture Conflict Theory) geht auf Thorsten Sellin zurück. In seinem Buch Culture Conflict and Crime berichtet Sellin von einem Kriminalfall, der die amerikanische Öffentlichkeit bewegt hat: Ein sizilianischer Einwanderer in den USA stand vor Gericht und wurde von einer Jury wegen Mordes verurteilt. Für ihn selbst war die
