Gentrifizierung bezeichnet den Prozess der sozialen und baulichen Aufwertung eines Stadtviertels, der häufig mit steigenden Mieten und der Verdrängung einkommensschwächerer Bewohner einhergeht. Während Segregation primär durch sozialräumliche Abgrenzung und bestehende Ungleichheit entsteht, beschreibt Gentrifizierung einen Prozess der aktiven sozialen Umstrukturierung von Quartieren – häufig ausgelöst durch Marktmechanismen, Stadtplanung oder gezielte
Stadtentwicklung
Keith J. Hayward – City Limits: Crime, Consumer Culture and the Urban Experience (2004)
Mit City Limits veröffentlichte der britische Kulturkriminologe Keith J. Hayward im Jahr 2004 ein innovatives Werk zur Schnittstelle von Kriminalität, Konsumkultur und urbanem Raum. Aufbauend auf den theoretischen Grundlagen der Cultural Criminology analysiert Hayward, wie sich in der spätmodernen Stadt neoliberale Ordnungsvorstellungen, mediale Bildwelten und Formen devianter Aneignung überlagern. Er
Stadtsoziologie
Städte sind mehr als nur Ansammlungen von Gebäuden und Straßen. Sie sind komplexe soziale Räume, in denen sich gesellschaftliche Strukturen, Chancen und Ungleichheiten verdichten. Die Stadtsoziologie beschäftigt sich mit dem sozialen Leben in der Stadt, mit den Bedingungen des Zusammenlebens, mit Konflikten, Mobilität, Kontrolle – und mit der Frage, wie
