Predictive Policing bezeichnet die Verwendung von Datenanalysen und algorithmischen Vorhersagemodellen, um zukünftige Kriminalität räumlich und zeitlich vorherzusagen. Ziel ist es, Polizeipräsenz und Ressourcen gezielt in kriminalitätsanfälligen Gebieten (Hotspots) einzusetzen. Bekannte Software-Systeme wie PredPol oder HunchLab analysieren historische Kriminalitätsdaten, sozioökonomische Faktoren und räumliche Muster, um Prognosen über die Wahrscheinlichkeit künftiger Straftaten zu erstellen. Kritisiert wird Predictive Policing vor allem wegen der Gefahr der Reproduktion sozialer Ungleichheiten und der möglichen Verstärkung von Racial Profiling.
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