Die Kriminologie ist die wissenschaftliche Disziplin, die sich mit der Entstehung, Verbreitung und gesellschaftlichen Kontrolle von Kriminalität beschäftigt. Kriminologie leitet sich ab von dem lateinischen Wort crimen (Verbrechen) und dem griechischen Wort logos (Lehre). Die „Erfindung“ des Begriffs Kriminologie (hier: criminologia) wird dem italienischen Gelehrten Raffaele Garofalo zugeschrieben, der 1885
Kriminalstatistik
Betäubungsmittelkriminalität
Betäubungsmittelkriminalität umfasst alle strafrechtlich relevanten Handlungen im Zusammenhang mit Substanzen, die im Betäubungsmittelgesetz (BtMG) geregelt sind. Dazu zählen Herstellung, Besitz, Handel, Einfuhr und weitere Delikte. Der Konsum an sich ist nicht strafbar, allerdings ist dieser in den meisten Fällen mit Besitz verbunden, welcher wiederum strafrechtlich verfolgt wird. In Deutschland gelten
Kriminalität Nichtdeutscher
Kriminalität Nichtdeutscher bezeichnet Straftaten, die von Personen ohne deutsche Staatsangehörigkeit begangen werden. In öffentlichen Debatten wird hierfür häufig der Begriff „Ausländerkriminalität“ verwendet. Dieser Begriff ist jedoch wissenschaftlich problematisch, da er sehr unterschiedliche Personengruppen zusammenfasst und leicht den Eindruck erweckt, Nationalität sei eine Ursache von Kriminalität. Allgemeine Grundlagen zur Kriminologie sowie
Statistische Erfassung von Kriminalität
Die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) ist die wichtigste Kriminalstatistik in Deutschland und eine zentrale Datenquelle der Kriminologie. Wer verstehen will, was Kriminologie untersucht, muss auch wissen, wie Kriminalität statistisch erfasst wird. In Deutschland kommt dabei der Polizeilichen Kriminalstatistik (PKS) eine zentrale Bedeutung zu. Daneben existieren weitere Justizstatistiken, polizeiliche Lagebilder sowie Ergebnisse
Kriminologie als empirische Wissenschaft
Wie arbeitet die Kriminologie eigentlich wissenschaftlich? Welche Methoden werden verwendet, um Kriminalität zu untersuchen? Dieser Beitrag erklärt leicht verständlich die wichtigsten Methoden der kriminologischen Forschung und zeigt den Unterschied zwischen quantitativen und qualitativen Verfahren. Kriminologie ist nicht nur die Lehre von Kriminalität, sondern auch eine empirische Wissenschaft. Sie untersucht Kriminalität,


