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Sie befinden sich hier: Home / Kriminalitätstheorien / Kontrolle / General Theory of Crime (Gottfredson & Hirschi)

General Theory of Crime (Gottfredson & Hirschi)

Zuletzt aktualisiert: 6. April 2026 | Veröffentlicht: 3. Juni 2018 von Christian Wickert

Die General Theory of Crime erklärt KriminalitätKriminalität bezeichnet gesellschaftlich normierte Handlungen, die gegen das Strafgesetz verstoßen. durch das Zusammenspiel von individuellen Eigenschaften und situativen Gelegenheiten. Im Zentrum der Theorie steht das Konzept der SelbstkontrolleSelbstkontrolle bezeichnet die Fähigkeit, Impulse zu steuern und kurzfristige Versuchungen zugunsten langfristiger Ziele zu kontrollieren.. Personen mit geringer Selbstkontrolle neigen eher zu impulsivem, risikoreichem und kurzfristig belohnendem Verhalten. Treffen solche individuellen Dispositionen auf geeignete Gelegenheiten, steigt die Wahrscheinlichkeit kriminellen Handelns.

Da Gelegenheiten zur Kriminalität in modernen Gesellschaften weit verbreitet sind, betrachten Michael R. Gottfredson und Travis Hirschi mangelnde Selbstkontrolle als wichtigste Ursache von Kriminalität.

Inhaltsverzeichnis

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  • Merkzettel
    • Self-Control-Theory / General Theory of Crime
  • Die General Theory of Crime nach Gottfredson und Hirschi
    • Merkmale niedriger Selbstkontrolle
    • Hirschis Bindungstheorie und die General Theory of Crime im Vergleich
    • Kritische Würdigung und Aktualitätsbezug
  • Kriminalpolitische Implikationen
  • Literatur
    • Primärliteratur
    • Sekundärliteratur

Merkzettel

Self-Control-Theory / General Theory of Crime

Hauptvertreter:
Michael R. Gottfredson,
Travis Hirschi

Erstveröffentlichung: 1990

Land: USA

Idee/ Annahme: Die General Theory of Crime erklärt abweichendes Verhalten durch ein niedriges Maß an Selbstkontrolle, das bereits in der frühen Kindheit durch Erziehung geprägt wird. Personen mit geringer Selbstkontrolle neigen zu impulsivem, risikoreichem und kurzfristig belohnendem Verhalten – Eigenschaften, die auch viele Straftaten charakterisieren. Die Theorie sieht Kriminalität weniger als Ergebnis äußerer Bedingungen, sondern als Ausdruck stabiler Persönlichkeitsmerkmale.

Verwandte Theorien:
Bindungstheorie (Hirschi),
Control Balance Theory (Tittle),
Rational Choice Theory (Cornish & Clarke)

Die General Theory of Crime nach Gottfredson und Hirschi

Gottfredson und Hirschis General Theory of Crime setzt es sich ausdrücklich zum Ziel, alle Formen von Kriminalität zu erklären. Sie unterscheidet zwischen:

  1. „criminality“ – der Neigung oder Tendenz zum kriminellen Verhalten
  2. „crime“ – dem eigentlichen Akt, durch den das GesetzEin Gesetz ist eine allgemeinverbindliche, staatlich festgelegte Norm zur Regelung des sozialen Zusammenlebens. gebrochen wird

Ein VerbrechenEin Verbrechen ist eine besonders schwerwiegende Form rechtswidrigen Handelns, die im Strafrecht mit einer Mindestfreiheitsstrafe von einem Jahr oder mehr bedroht ist – zugleich ist es ein sozial und historisch wandelbares Konstrukt. entsteht nach Gottfredson und Hirschi nur dann, wenn eine solche Neigung zur Kriminalität auf eine geeignete Gelegenheit trifft.

Die Theorie verbindet damit zwei zentrale Elemente: eine individuelle Disposition zur Kriminalität (criminality) und eine situative Gelegenheit (opportunity). Erst wenn beide Faktoren zusammentreffen, kann eine Straftat entstehen. Da Gelegenheiten zur Kriminalität in modernen Gesellschaften weit verbreitet sind, betrachten Gottfredson und Hirschi vor allem die individuelle Disposition – also die Selbstkontrolle – als entscheidenden Faktor.

Die Neigung zum kriminellen Verhalten ist nach dieser Theorie eine Konsequenz niedriger Selbstkontrolle. Diese Selbstkontrolle entwickelt sich früh im Leben eines Menschen. Ein Mangel an Selbstkontrolle entsteht, wenn Eltern ihre Kinder nicht ausreichend beaufsichtigen, deviantes Verhalten bei ihren Kindern nicht erkennen oder nicht angemessen darauf reagieren. Selbstkontrolle kann auch dann nicht ausreichend entwickelt werden, wenn die Eltern selbst nicht über entsprechende erzieherische Fähigkeiten verfügen.

Die Entwicklung der Selbstkontrolle findet im Rahmen der SozialisationSozialisation bezeichnet den Prozess, durch den Individuen die Werte, Normen, Verhaltensmuster und sozialen Rollen ihrer Gesellschaft erlernen und internalisieren. Dieser Prozess ermöglicht die Integration in soziale Gemeinschaften und die Entwicklung einer eigenen sozialen Identität. statt. Gottfredson und Hirschi gehen davon aus, dass sich Selbstkontrolle vor allem in den frühen Lebensjahren entwickelt. Spätestens im späten Kindesalter – etwa um das achte bis zehnte Lebensjahr – ist dieses Persönlichkeitsmerkmal weitgehend ausgebildet und verändert sich danach nur noch begrenzt.

Nach Gottfredson und Hirschi unterscheiden sich Personen mit hoher und niedriger Selbstkontrolle nicht nur in ihrem kriminellen Verhalten. Geringe Selbstkontrolle steht auch mit vielen anderen riskanten oder sozial problematischen Verhaltensweisen in Zusammenhang, etwa Drogenkonsum, riskantem Fahrverhalten oder instabilen Erwerbsbiographien.

Gottfredson und Hirschi betonen dabei insbesondere die Bedeutung einer effektiven elterlichen Erziehung (effective parenting). Diese umfasst drei zentrale Elemente:

  • die ÜberwachungÜberwachung beschreibt die systematische Sammlung, Beobachtung und Analyse von Informationen über Personen, Gruppen oder Institutionen, meist durch staatliche oder private Akteure. des Verhaltens des Kindes,
  • das Erkennen abweichenden Verhaltens,
  • sowie eine konsequente und angemessene Sanktionierung solchen Verhaltens.

Fehlen diese Elemente der Erziehung, kann sich nach Ansicht der Autoren kein ausreichendes Maß an Selbstkontrolle entwickeln.

Merkmale niedriger Selbstkontrolle

Personen mit geringer Selbstkontrolle weisen nach Gottfredson und Hirschi mehrere typische Eigenschaften auf:

  • Impulsivität – spontane Entscheidungen ohne langfristige Planung
  • Vorliebe für einfache Aufgaben statt komplexer oder langfristiger Tätigkeiten
  • Risikofreude und Suche nach aufregenden Situationen
  • physische Aktivitätsorientierung statt kognitiv anspruchsvoller Tätigkeiten
  • Selbstzentriertheit und geringe Sensibilität gegenüber anderen
  • geringe Frustrationstoleranz und Neigung zu aggressiven Reaktionen

Diese Eigenschaften passen nach Ansicht der Autoren gut zu vielen typischen Straftaten, die häufig impulsiv, kurzfristig motiviert und wenig geplant sind.

Personen, die ausreichend Selbstkontrolle entwickelt haben, fällt es leichter, Impulsen, sich kriminell zu verhalten, zu widerstehen. Personen mit geringer Selbstkontrolle neigen eher dazu, im „Hier und Jetzt“ zu leben. Gottfredson und Hirschi beschreiben insbesondere, dass sie nach „Geld ohne Arbeit, Sex ohne Umwerben, Rache ohne verspäteten Prozess“ (1990:89) streben.

Des Weiteren geht niedrige Selbstkontrolle auch mit Eigenschaften wie mangelnder Gewissenhaftigkeit, geringem Durchhaltevermögen und mangelnder Zuverlässigkeit einher.

Dass nicht alle Menschen mit geringer Selbstkontrolle tatsächlich kriminell werden, führen Gottfredson und Hirschi auf unterschiedliche Gelegenheitsstrukturen zurück.

Nach Gottfredson und Hirschi erklärt die „General Theory of Crime“ sämtliche Formen von Kriminalität, in jedem Zeitalter, sowie viele andere Formen des devianten Verhaltens.

Hirschis Bindungstheorie und die General Theory of Crime im Vergleich

Die wesentlichen Differenzen zwischen Hirschis Bindungstheorie und der General Theory of Crime sind in der unten stehenden Tabelle zusammengefasst. Laut Bindungstheorie sind externe Kontrollinstanzen und -akteure für eine soziale Bindung des Individuums an die GesellschaftEine Gesellschaft ist ein strukturiertes Gefüge von Menschen, die innerhalb eines geografischen Raumes unter gemeinsamen politischen, sozialen und wirtschaftlichen Bedingungen leben und durch institutionalisierte soziale Beziehungen miteinander verbunden sind. und deren Normen und Werte verantwortlich. Je stärker diese Bindungen ausgeprägt sind, desto unwahrscheinlicher ist das Auftreten von Kriminalität. Da soziale Bindungen in ihrer Art und Stärke veränderbar sind, ist auch die Stabilität der Kontrolle variabel.

Im Gegensatz hierzu argumentieren Gottfredson und Hirschi in der General Theory of Crime, dass eine in der Kindheit entwickelte Selbstkontrolle maßgeblich für das Auftreten von Kriminalität ist. Ein aufgrund von Erziehungsdefiziten unterentwickeltes Maß an Selbstkontrolle kann in der späteren Lebensspanne nicht kompensiert werden und stellt ein stabiles Persönlichkeitsmerkmal dar.

zentrale Aspekte der TheorieHirsches Theorie sozialer BindungenGottfredson und Hirsches Selbstkontrolltheorie
Wesen der KontrolleKontrolle bezeichnet soziale Mechanismen, mit denen Verhalten überwacht, reguliert und an geltende Normen angepasst wird.soziale BindungenSelbstkontrolle
Ort der Kontrolleexternal: abhängig von der Qualität der Einbettung in die Gesellschaftinternal
Stabilität der Kontrolleim Lebenslauf veränderbar bei Veränderung der Stärke sozialer Bindungenin der Kindheit entwickeltes stabiles Persönlichkeitsmerkmal
Zusammenhang von sozialer Bindung und Kriminalitätursächlich: die Bindungsqualität bestimmt das Niveau der Kriminalitätscheinbar (spurious): Sowohl die Qualität der Bindungen als auch das Niveau der Kriminalität werden durch das Niveau der Selbstkontrolle beeinflusst.

Kritische Würdigung und Aktualitätsbezug

Empirisch hat sich in verschiedenen Untersuchungen ein Zusammenhang zwischen Selbstkontrolle und deviantem Verhalten feststellen lassen. In ihrer Meta-Analyse von insgesamt 21 Studien stellten Pratt und Cullen (2000) fest, dass Selbstkontrolle im Schnitt 19% Varianz bei deviantem und kriminellem Verhalten ausmacht. Auch Akers und Seller (2004) kamen bei einer Sichtung der verschiedenen Studien zu einem ähnlichen Ergebnis. Sie bescheinigen der Kontrolltheorie, dass es einen schwachen bis mittelstarken Zusammenhang zwischen Selbstkontrolle und deviantem Verhalten gibt (Akers & Seller 2004).

Empirisch nicht belegbar ist jedoch die Behauptung Gottfredson und Hirschis, dass sich alle Formen von Kriminalität mit dieser Theorie erklären lassen. Im Gegensatz zu vielen anderen Theorien lassen sich mit der General Theory of Crime sehr plausibel Affekthandlungen erklären (z.B. Körperverletzungen, sexuelle Übergriffe, aber auch typische Delikte im Jugendalter wie etwa Ladendiebstähle oder der Drogenkonsum). Weniger plausibel ist jedoch, die Annahme, dass z.B. Betrugsdelikte auf eine mangelnde Selbstkontrolle zurückzuführen ist. Im Gegenteil muss angenommen werden, dass beispielsweise ein Anlagebetrüger oder Heiratsschwindler, der seinen Opfern über einen langen Zeitraum falsche Versprechungen macht und eine Lügengeschichte verbreitet, zwingend über ein hohes Maß an Selbstkontrolle verfügen muss.

Kritisiert wird außerdem die Annahme, dass Selbstkontrolle nach der frühen Kindheit weitgehend stabil bleibt. Neuere Studien zeigen, dass sich Selbstkontrolle im LebensverlaufDer Lebensverlauf bezeichnet die zeitliche Abfolge sozialer Rollen, Ereignisse und Übergänge im Leben einer Person. durchaus verändern kann und auch durch soziale Kontexte, institutionelle Einflüsse oder biografische Ereignisse beeinflusst wird.

Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass mangelnde Selbstkontrolle nicht als einzige Ursache von Kriminalität gesehen werden kann. Manche Kritiker gehen so weit, die General Theory of Crime als tautologisch zu bezeichnen und werfen ihr zirkuläres Argumentieren vor (Akers and Sellers 2004). Wenn niedrige Selbstkontrolle als mangelnde Fähigkeit definiert wird, der Versuchung zum devianten Verhalten zu widerstehen und dann selbiger Mangel an Selbstkontrolle als Ursache von Kriminalität angesehen wird, dann ist die Theorie in der Tat tautologisch. Gottfredson und Hirschi definieren das Konzept von Selbstkontrolle nur in Zusammenhang mit Kriminalität. Demnach sagt die Theorie aus: Kriminalität entsteht dann, wenn Individuen den Hang haben, sich kriminell zu verhalten. Um diesem Problem zu entgehen, wäre es nach Akers und Sellers notwendig, eine umfassendere Definition von Selbstkontrolle zu entwickeln.

Kriminalpolitische Implikationen

Die General Theory of Crime als auch die Bindungstheorie konzentrieren sich in ihrer Erklärung von deviantem Verhalten auf die soziale Kontrolle, die von Institutionen auf das Individuum ausgeübt wird. Sie unterscheiden sich voneinander vor allem darin, dass sie den Institutionen zu verschiedenen Zeiten im Lebenslauf eines Menschen besondere Bedeutung zumessen.

Während die Bindungstheorie von einer fortlaufenden Bedeutung der Institutionen im Leben eines Menschen ausgeht, sind sie in der General Theory of Crime vor allem die frühen Lebensjahre wichtig.

Die kriminalpolitischen Implikationen der beiden Theorien sind daher ähnlich, aber nicht identisch. Ziel bei beiden Theorien ist es, diejenigen Institutionen zu stärken, die die soziale Kontrolle herstellen. Bei der Bindungstheorie kommen hier vielfältige Akteure und Institutionen der sozialen Umwelt eines Individuums in Frage. Gemäß der General Theory of Crime obliegt die Verantwortung für eine Entwicklung eines hohen Maßes an Selbstkontrolle vor allem dem Elternhaus und der Schule, da diese Entwicklung ca. im achten Lebensjahr abgeschlossen ist.  KontrolltheorienKontrolltheorien sind soziologische und kriminologische Erklärungsansätze, die davon ausgehen, dass Kriminalität und abweichendes Verhalten primär durch den Grad der sozialen Kontrolle bestimmt werden. Menschen verhalten sich dann konform, wenn sie durch soziale Bindungen, Normen und innere Überzeugungen kontrolliert werden. werden daher auch als Grundlage für soziale Programmen der Kriminalitätsprävention verwendet. Dazu gehören Programme, die darauf zielen, Jugendliche stärker in konventionelle Aktivitäten einzubinden sowie Programme, die Eltern schon früh bei der Erziehung ihrer Kinder unterstützen.

Die kriminalpolitischen Implikationen von Kontrolltheorien stehen daher vor allem für Präventions- und Erziehungsmaßnahmen, die den Fokus auf die Stärkung der GemeinschaftEine Gemeinschaft ist eine Form des sozialen Zusammenlebens, die sich durch enge persönliche Bindungen, emotionale Nähe und ein starkes Wir-Gefühl auszeichnet. Der Begriff wurde maßgeblich durch Ferdinand Tönnies geprägt, der ihn als Gegensatz zur Gesellschaft verstand. legen. Um deviantem Verhalten vorzubeugen, ist bei der Erziehung die Betonung von bürgerlichen Werten wichtig. Diese können zum Beispiel in Bildungseinrichtungen vorgelebt und verkörpert werden.

Kontrolltheorien bilden jedoch auch die Grundlage des ‚Right Realism‚ in der KriminologieKriminologie ist die interdisziplinäre Wissenschaft über Ursachen, Erscheinungsformen und gesellschaftliche Reaktionen auf normabweichendes Verhalten. Sie untersucht insbesondere Prozesse sozialer Kontrolle, rechtliche Rahmenbedingungen sowie individuelle und strukturelle Einflussfaktoren.. Dies lässt sich wohl damit erklären, dass die Stärkung von Familie und die starke Orientierung an klassischen Werten auch rechts-gerichteter Politik ähnelt. Allerdings führen sie im ‚Right Realism‘ nicht zu der Schlussfolgerung, dass Kriminalität am besten durch soziale Programme und Unterstützung von Familien vorzubeugen sei.
Kontrolltheorien sind weiterhin wichtig für Ansätze von Restorative JusticeRestorative Justice (wiedergutmachende Gerechtigkeit) ist ein Ansatz im Strafrecht, der darauf abzielt, die durch eine Straftat entstandenen Schäden durch Dialog und Wiedergutmachung zwischen Täter, Opfer und Gemeinschaft zu beheben.. Reintegrative Shaming nach John Braithwaite enthält viele Grundlagen der Kontrolltheorien.

Literatur

Primärliteratur

  • Gottfredson, Michael R., and Travis Hirschi. (1990). A General Theory of Crime. Stanford, CA: Stanford University Press.

Sekundärliteratur

  • Akers, R.L., and Sellers. C.S. (2004) Criminological Theory: Introduction, Evaluation, and Application. 4th Edition. Los Angeles; Roxbury Publishing.
  • Pratt, Travis C.; Cullen, Francis T.: The empirical status of Gottfredson and Hirschi’s „General Theory of Crime“: a meta-analysis. Criminology, 38(3), 2000, 931-964.
  • Hirschi, Travis; Gottfredson, Michael: Commentary: Testing the General Theory of Crime. Journal of Research in Crime and Delinquency, 30(1), 1993, 47-54.
  • T. David Evans et. al.: The social consequences of self-control: Testing the General Theory of Crime. Criminology, 35(3), 1997, 475-504.

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Kategorie: Kriminalitätstheorien Tags: General Theory of Crime, Gottfredson Hirschi, Kontrolltheorien, Kriminalitätsprävention, Kriminalitätstheorien, Kriminologie USA, Low Self-Control, Selbstkontrolle, Self-Control-Theory, Sozialisation

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