Norbert Elias’ Werk Über den Prozeß der Zivilisation gehört zu den einflussreichsten und zugleich langfristig wirksamsten Beiträgen zur Soziologie des 20. Jahrhunderts. In seinem 1939 erschienenen Werk zeichnet Elias die historischen Bedingungen und sozialen Mechanismen nach, durch die sich über Jahrhunderte hinweg ein spezifisch moderner Habitus und ein gesteigertes Maß
soziale Ordnung
Ferdinand Tönnies – Gemeinschaft und Gesellschaft (1887)
Ferdinand Tönnies’ Werk „Gemeinschaft und Gesellschaft“ (1887) gilt als eines der frühesten und wichtigsten Schlüsselwerke der Soziologie. Tönnies prägt mit diesem Werk die grundlegende Unterscheidung zwischen zwei Formen des sozialen Zusammenlebens: der traditionell verankerten, emotional gebundenen Gemeinschaft und der rational kalkulierten, zweckorientierten Gesellschaft. Diese Differenzierung beeinflusst bis heute soziologische Analysen
Talcott Parsons – The Social System (1951)
Talcott Parsons’ Werk The Social System (1951) zählt zu den Schlüsselwerken der Soziologie. In seinem theoretischen Hauptwerk entwickelt Parsons das AGIL-Schema – ein universelles Modell zur Analyse sozialer Systeme, das bis heute in Soziologie, Organisationsforschung und Systemtheorie verwendet wird. Der Beitrag erläutert die Grundlagen, die Struktur des sozialen Handelns und
Max Weber – Wirtschaft und Gesellschaft (1921/22)
Mit seinem Hauptwerk Wirtschaft und Gesellschaft (1921/22) hat Max Weber ein Grundlagenwerk der modernen Soziologie geschaffen, das bis heute zu den zentralen Bezugspunkten soziologischer Theoriebildung gehört. Das Werk erschien posthum und wurde von Marianne Weber sowie weiteren Schülern auf Grundlage von Webers Vorlesungen und Manuskripten veröffentlicht. Es bietet ein umfassendes
Max Weber – Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus (1905)
Max Webers Schrift „Die protestantische Ethik und der Geist des Kapitalismus“ (1905) zählt zu den bedeutendsten Werken der Soziologie. Weber untersucht darin die kulturellen und religiösen Voraussetzungen, die zur Entwicklung des modernen Kapitalismus beitrugen. Dieses Werk ermöglicht es Studierenden, das Zusammenspiel von Kultur, Wirtschaft und Gesellschaft analytisch zu betrachten und
Émile Durkheim – Die Regeln der soziologischen Methode (1895): Die Wissenschaft der Gesellschaft
Émile Durkheims Werk Die Regeln der soziologischen Methode (1895) markiert einen Meilenstein in der Etablierung der Soziologie als eigenständige Wissenschaft. Während frühere Denkansätze oft philosophisch oder spekulativ waren, legte Durkheim hier die Grundlage für eine systematische, empirisch fundierte Forschung. Das Werk gilt bis heute als zentral, um das wissenschaftliche Fundament



